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Hospiz trifft Gemeinde

Ehrenamtliche mit Zertifikat

10 Teilnehmerinnen des letzten Hospiz-Qualifizierungskurses wurden am 6.11.2016 in der Jakobuskirche in Wambel geehrt. Nach einem halben Jahr intensiver Qualifizierung sind sie nun befÀhigt, als Hospizhelfer in der Begleitung von schwerkranken Menschen tÀtig zu werden. VielfÀltige Einsatzmöglichkeiten sind sowohl beim Ambulanten Hospiz- und Palliativdienst als auch im Hospiz Am Ostpark gegeben.

Aber nach dem Kurs ist immer auch vor dem Kurs, Menschen, die sich im Hospizbereich engagieren wollen, sind weiterhin dringend gesucht. Der nÀchste Qualifizierungskurs beginnt bereits im Februar 2017. Interessenten können sich bereits jetzt melden.

Hospizforum mit Death-Comedy

In diesem Jahr gab es allerdings ein sicher ungewöhnliches Hospizforum.  Ein wahrhaft Special Guest hatte sich angesagt: „Der Tod“ persönlich. Die bekannte Comedian-Figur ist auf vielen BĂŒhnen und oft im Fernsehen zu sehen und inzwischen mehrfach preisgekrönt. „Der Tod“ ist der Hospizszene besonders verbunden und sorgt hier fĂŒr einen humorvollen Umgang mit einem schweren Thema. Moderieren wurde das diesjĂ€hrige Hospizforum von Superintendent Ulf SchlĂŒter. Der Tod kam tatsĂ€chlich gut an - die Veranstaltung war " ausverkauft". 

Ein ungewöhnliches Hospizforum, selten wurde ĂŒber den Tod soviel gelacht wie an diesem Abend im Wichern. Ein grandioses Erlebnis nicht zuletzt fĂŒr die Hospiz-Ehrenamtler und die vielen GĂ€ste aus aus dem Gesundheitswesen. Psychohygiene und Entspannung, die hilft, sich wieder auf das Schwere in der Arbeit einzulassen.

Internetseite „Der Tod“: www.endlich-tod.de

Lebensraum Hospiz trifft Gemeinde | Gottesdienste in der Passionszeit

Hospizforum 2015 mit Improtheater

Die Improvisationsgruppe "Trau Ma" aus Dortmund war in diesem Jahr zu Gast beim Hospizforum und beschÀftigte sich auf ihre Weise mit dem Thema Tod und Sterben. So war der Tod schon mal als Talkgast zu sehen, mit witziger GebÀrdensprache unterlegt. Trau ma' brachte eine ungewohnte Leichtigkeit in die Thematik. Trau ma' selbst dazu:

"Trau Ma‘ Dortmund improvisiert seit ĂŒber 15 Jahren und verwandelt beinahe jeden Raum in eine BĂŒhne. Nur im richtigen Leben liegen Lachen und Weinen so nahe zusammen wie beim Improtheater. Trau Ma‘ Dortmund verwandelt die Stichworte des Publikums in große GefĂŒhle und tabulosen Klartext. Ob als improvisierte Oper oder pantomimisches Stichwortspiel - den Themen wird schauspielerisch und musikalisch auf den Grund gegangen. Gerade so ernste Themen wie Tod und Sterben erhalten dadurch eine neue farbliche Facette, die den Blick und das Herz weitet."

Hospizforum 2015

Ehrenamtliche Hospizmitarbeitende bekommen Zertifikate

Die neuen ehrenamtlichen Hospizhelfer nach Gottesdienst und ZertifikatsĂŒbergabe

Das Team der ehrenamtlichen Hospizmitarbeitenden bekommt UnterstĂŒtzung. Der Ambulante Hospiz- und Palliativdienst des Diakonischen Werkes hat in den letzten fĂŒnf Monaten zwölf Frauen und drei MĂ€nner fĂŒr die Begleitung schwerkranker Menschen und deren Angehörige ausgebildet. In mehr als 90 Unterrichtsstunden und einem vierwöchigen Praktikum haben sich die 15 Kursteilnehmenden fĂŒr die Begleitung schwerkranker Menschen in ihrer hĂ€uslichen Umgebung, in KrankenhĂ€usern, in Altenpflegeeinrichtungen oder im stationĂ€ren Hospiz Am Ostpark befĂ€higt.

Der Einsatz von ehrenamtlich Mitarbeitenden in der Hospizarbeit ist unersetzbar. Sie tragen maßgeblich dazu bei, das Ziel der Evangelischen Hospizarbeit zu verwirklichen, dass schwerkranke Menschen ein wĂŒrdiges Leben bis zuletzt fĂŒhren können, Teilhabe am Leben erfahren und ihren letzten Lebensabschnitt selbst bestimmt und lebenswert gestalten können.

Am Sonntag, 8. MĂ€rz 2015 , endete der Kurs mit Überreichung der Zertifikate im Rahmen eines Gottesdienstes mit anschließendem Empfang in der Schlosskirche  Dortmund-Bodelschwingh.

Qualifizierungskurse fĂŒr ehrenamtliche Hospizmitarbeitende finden einmal im Jahr statt. Ein neuer Kurs ist bereits in Vorbereitung und beginnt voraussichtlich am 30.10.2015. Interessierte Menschen können sich bereits jetzt melden und informieren unter 84 94 380.

„Annehmen“ - Lebensraum Hospiz lĂ€dt zur Predigtreihe ein

Predigtreihe 2015

Der „Lebensraum Hospiz“ ist ein Zusammenschluss evangelischer Hospizdienste, die Beratung, Begleitung und Pflege schwerkranker Menschen und ihrer Angehörigen in der ambulanten und stationĂ€ren Versorgung anbieten. Ziel der gemeinsamen Arbeit ist es, in der Gesellschaft eine Sterbekultur zu entwickeln und dem Tod wieder einen Platz in unserem Leben zu geben.

JĂ€hrlich veranstaltet der "Lebensraum Hospiz" eine Predigtreihe in der Passionszeit. In diesem Jahr ist die Noah-Kirchengemeinde Kooperationspartner und Gastgeber der Predigtreihe.

Beim Auftreten einer schweren fortschreitenden Erkrankung werden Menschen mit großen VerĂ€nderungen und letztlich mit dem Sterben konfrontiert. Die zeitliche Begrenztheit wird schmerzlich wahrgenommen, gleichzeitig besteht der Wunsch nach einer selbstbestimmten Gestaltung auch dieser Lebenssituation an einem vertrauten Ort. Ehrenamtlich Mitarbeitende  tragen maßgeblich dazu bei, das Ziel der Evangelischen Hospizarbeit zu verwirklichen, dass schwerkranke Menschen ein wĂŒrdiges Leben bis zuletzt fĂŒhren können, Teilhabe am Leben erfahren und ihren letzten Lebensabschnitt selbst bestimmt und lebenswert gestalten können.

Unter dem Oberthema „Annehmen“ steht die BefĂ€higung und Ausgestaltung ehrenamtlicher Arbeit in ihren unterschiedlichen Facetten im Mittelpunkt.

"Beauftragt im Annehmen" – ist das Thema des Hospiz-Gottesdienstes am Sonntag, dem 8. MĂ€rz um 10 Uhr in der Schlosskirche Bodelschwingh, Parkstraße 9. In diesem Gottesdienst werden Ehrenamtliche nach Abschluss ihres Vorbereitungskurses in die Hospizarbeit eingefĂŒhrt. Die Predigt hĂ€lt die Laienpredigerin und Kindertrauerbegleiterin Petra Kern. FĂŒr die Liturgie ist Pfarrerin Stephanie LĂŒders verantwortlich.

Unter dem Thema "Mut im Annehmen" wird am Donnerstag, 19. MĂ€rz um 19 Uhr im Ev. Gemeindehaus Dortmund-Mengede, Wiedenhof 2, 44359 Dortmund der Film "Halt auf freier Strecke" gezeigt. Die Gestaltung des Abends liegt in den HĂ€nden von Pfarrer Andreas Bader.

"Vielfalt im Annehmen" heißt der Gottesdienst, den der Besuchsdienst der Noah-Gemeinde und der Mengeder Altenheime sowie Ehrenamtliche der Hospizarbeit unter Leitung von Altenheimseelsorgerin Eva Schröer am 22.MĂ€rz um 10 Uhr im Gemeindezentrum Nette, Joachim-Neander-Str. 3-5, 44359 Dortmund gestalten.

Immer im Anschluss der Veranstaltungen lĂ€dt der Lebensraum Hospiz zu GesprĂ€chen in gemĂŒtlicher AtmosphĂ€re ein.

Hospizforum 2014 mit Chris Paul

Hospizforum 2014

Der "Lebensraum Hospiz", die evangelischen Hospizdienste in Dortmund, riefen zu einem öffentlichen Hospiz-Forum auf - und es kamen ĂŒber 80 Besucher ins Kulturzentrum Wichern. Die bekannte Trauerbegleiterin Chris Paul aus Bonn war zu Gast, las aus ihrem Buch "Keine Angst vor fremden TrĂ€nen!" und sprach intensiv mit ihrer Zuhörerschaft.

Das Buch hat Chris Paul fĂŒr alle geschrieben, die Trauernden begegnen. Denn fĂŒr trauernde Menschen ist kaum etwas so wichtig wie ein stabiles soziales Netz. Chris Paul legt hier erstmals einen umfassenden Leitfaden fĂŒr den Umgang mit Trauernden vor, der Sprach- und Hilflosigkeit ĂŒberwinden hilft, zur Anteilnahme ermutigt und den Abbau von Ängsten und Überforderung ermöglicht: Wie begrĂŒĂŸe ich die Kollegin, die nach dem Tod des Mannes wieder zur Arbeit kommt? Wie verhalte ich mich bei der Nachbarin, deren Sohn kĂŒrzlich starb? Kann ich meinem Bruder helfen, nach dem Tod seiner Frau nicht zu verzweifeln?

Hier einige Bilder zu der Veranstaltung:

RĂŒckmeldung zum Hospizforum mit Chris Paul

Die Veranstaltung im Rahmen des Hospizforums am letzten Mittwoch hat mich nachhaltig bewegt. Eingebettet in Musik und mit Gesang hat Chris Paul es mit ihrem Vortrag zu ihrem Buch „Keine Angst vor fremden TrĂ€nen“ geschafft, sowohl die Fachwelt im palliativen Kontext als auch interessierte BĂŒrgerinnen und BĂŒrger anzusprechen. Es hat mich sehr angerĂŒhrt, wieder einmal festzustellen, wie einfach vermeintlich schwierige mitmenschliche Situationen und Begegnungen durch achtsame Aufmerksamkeit zu bewĂ€ltigen sind. Und wer kennt nicht die Unsicherheit und das beklommene GefĂŒhl in der Begegnung mit Trauernden doch „alles richtig“ machen zu wollen. Chris Paul hat mit ihrer unkomplizierten Art vermittelt, dass diese GefĂŒhle ihre Berechtigung haben und welche Auswirkungen diese auf Trauernde haben.
FĂŒr die professionelle Arbeit ist dieser zutiefst emotionale und menschliche Zugang zum Thema auch eine Bereicherung, zeigt es uns doch auch Wege unsere Kollegen, Mitarbeitende aber auch Freunde und Nachbarn zu unterstĂŒtzen, wenn diese mit der Frage zu uns kommen: „Ich weiß nicht wie ich reagieren soll
.“
„ Dranbleiben“ , sagt Chris Paul, auch wenn es nicht einfach ist!
Ich habe das Buch schon weitergegeben
.und auch meine positiven EindrĂŒcke vom Hospizforum.

RĂŒckblick Weihnachtsfeier 17.12.2014

Auf unserer diesjĂ€hrigen Weihnachtsfeier wurden drei ehrenamtliche Mitarbeiterinnen fĂŒr ihre 10 jĂ€hrige TĂ€tigkeit im Hospizdienst geehrt.

Hier ein paar EindrĂŒcke:

Kontakt

Koordination
Ambulanter Hospiz- und Palliativdienst
des Diakonischen Werkes Dortmund und LĂŒnen
Arndtstr. 16
44135 Dortmund

Christel Botterbusch
Tel. 0231 84 94 380
botterbusch@diakoniedortmund.de